Tiefe"Grotas": Die Schlucht einer Nacht
Verfasst: 14.05.2012, 20:05
In der Nacht vom 11. auf den 12. Mai ergossen sich im Außenbereich des Vulkans von Sete Cidades Sturzbäche die Hänge hinab. Besonders schlimm wütete es in Bretanha und oberhalb von Feteiras.
Wer die Außenhänge des Vulkans kennt, weiß, dass sich hier extrem tiefe und steile „Grotas“, Kerbtäler in die Hänge gefressen haben und den Querverkehr sowie die Bebauung seit jeher erheblich erschweren. Wenn es nicht regnet, fallen die Täler sehr schnell trocken. Durch die Schluchten führt in aller Regel auch kein Weg; es sei denn, Landwirte haben sich hier einen Fußpfad und Triftweg zu ihren Weiden geschaffen.
Ich habe mich oft gefragt, wie viele Jahrhunderte es wohl gedauert hat, bis Niederschläge eine solche Kerbe ins Erdreich gefressen haben. Dass dies in einer Nacht geschehen kann, habe ich mir nicht träumen lassen.
Erstes Foto aus der Zeitung: Açoriano Oiental. Fotograf: Duarte Resente.
Die beiden anderen Fotos: Hermann-J. Hucke
hjh
Wer die Außenhänge des Vulkans kennt, weiß, dass sich hier extrem tiefe und steile „Grotas“, Kerbtäler in die Hänge gefressen haben und den Querverkehr sowie die Bebauung seit jeher erheblich erschweren. Wenn es nicht regnet, fallen die Täler sehr schnell trocken. Durch die Schluchten führt in aller Regel auch kein Weg; es sei denn, Landwirte haben sich hier einen Fußpfad und Triftweg zu ihren Weiden geschaffen.
Ich habe mich oft gefragt, wie viele Jahrhunderte es wohl gedauert hat, bis Niederschläge eine solche Kerbe ins Erdreich gefressen haben. Dass dies in einer Nacht geschehen kann, habe ich mir nicht träumen lassen.
Erstes Foto aus der Zeitung: Açoriano Oiental. Fotograf: Duarte Resente.
Die beiden anderen Fotos: Hermann-J. Hucke
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