Was nutzen die Kreuzfahrt-Touristen?
Was nutzen die Kreuzfahrt-Touristen?
In den vergangenen Jahren haben die Azoren enorme Summen in den Bau von Kais für Kreuzfahrtschiffe investiert. Man denke nur an die „Portas do Mar“ in Ponta Delgada. Im Prinzip halte ich diese Investitionen für richtig. Doch werden diese horrenden Kosten jemals wieder durch die Einnahmen von Kreuzfahrttouristen amortisiert? Ganz gewiss nicht.
In der ersten Hälfte dieses Jahres kamen auf den Azoren etwa 58.000 Touristen auf Kreuzfahrtschiffen an, meist aus den USA, Kanada und Großbritannien. 52.000 werden dieses Jahr noch erwartet. Das wären 110.000. Aber da sind nicht einmal "Eintagsfliegen", sondern "Im-Nu-wieder-weg-Touristen".
Rádio Atlândida hat gestern einige Leute nach der Bedeutung des Kreuzfahrt-Tourismus befragt. Man war recht unterschiedlicher Ansicht. Einige meinten, Kreuzfahrttouristen hätten keinerlei Einfluss auf den lokalen Markt, andere meinten, es brächte doch Vorteile.
Wer profitiert von den Kreuzfahrt-Touristen? Zunächst: Die Hafengebühren sind ja nicht unerheblich. Da bleibt etwas im Geldbeutel der Azorenregierung hängen. Dann verdienen einige Versorger von frischen Nahrungsmitteln.
Wenn Ausflüge stattfinden: Die Busunternehmer, die Busfahrer und örtlichen Reiseleiter. Und sollte irgendwo ein Stopp eingeplant sein: Vielleicht der örtliche Handel oder ein Restaurant.
Kreuzfahrttouristen sind „älteren Datums“, oft wenig bewegungs- und erkundungsfreudig. Sie wollen ihre Seniorenruhe. Ein Großteil bucht überhaupt keine oder nur ganz vereinzelt Ausflüge. Von diesen hat die örtliche Wirtschaft kaum etwas.
Dann gibt es noch die „Stadtstreuner“. Sie spazieren ohne Ortskenntnisse und festes Ziel durch die Straßen nahe am Hafen, trinken hier und da mal etwas oder kaufen gar ein Souvenir oder eine Ansichtskarte, Aber viel lassen sie nicht hängen.
Ich bin oft auf Kreuzfahrtschiffen und weiß, wie das so abläuft. Und dann kommt noch so eine „Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“, wie ich sie in meinem Forums-Beitrag „Deutsche Kreuzschifffahrer Terroristen?“ geschildert habe. Sie verärgert die Touristen.
Insgesamt aber: Je nach Wetterlage haben die Kreuzfahrttouristen einen bleibenden guten oder minder guten Eindruck von den Azoren. Ob einige wiederkommen werden zu einem Landaufenthalt oder positive Eindrücke von unseren Inseln weitererzählen?
hjh
In der ersten Hälfte dieses Jahres kamen auf den Azoren etwa 58.000 Touristen auf Kreuzfahrtschiffen an, meist aus den USA, Kanada und Großbritannien. 52.000 werden dieses Jahr noch erwartet. Das wären 110.000. Aber da sind nicht einmal "Eintagsfliegen", sondern "Im-Nu-wieder-weg-Touristen".
Rádio Atlândida hat gestern einige Leute nach der Bedeutung des Kreuzfahrt-Tourismus befragt. Man war recht unterschiedlicher Ansicht. Einige meinten, Kreuzfahrttouristen hätten keinerlei Einfluss auf den lokalen Markt, andere meinten, es brächte doch Vorteile.
Wer profitiert von den Kreuzfahrt-Touristen? Zunächst: Die Hafengebühren sind ja nicht unerheblich. Da bleibt etwas im Geldbeutel der Azorenregierung hängen. Dann verdienen einige Versorger von frischen Nahrungsmitteln.
Wenn Ausflüge stattfinden: Die Busunternehmer, die Busfahrer und örtlichen Reiseleiter. Und sollte irgendwo ein Stopp eingeplant sein: Vielleicht der örtliche Handel oder ein Restaurant.
Kreuzfahrttouristen sind „älteren Datums“, oft wenig bewegungs- und erkundungsfreudig. Sie wollen ihre Seniorenruhe. Ein Großteil bucht überhaupt keine oder nur ganz vereinzelt Ausflüge. Von diesen hat die örtliche Wirtschaft kaum etwas.
Dann gibt es noch die „Stadtstreuner“. Sie spazieren ohne Ortskenntnisse und festes Ziel durch die Straßen nahe am Hafen, trinken hier und da mal etwas oder kaufen gar ein Souvenir oder eine Ansichtskarte, Aber viel lassen sie nicht hängen.
Ich bin oft auf Kreuzfahrtschiffen und weiß, wie das so abläuft. Und dann kommt noch so eine „Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“, wie ich sie in meinem Forums-Beitrag „Deutsche Kreuzschifffahrer Terroristen?“ geschildert habe. Sie verärgert die Touristen.
Insgesamt aber: Je nach Wetterlage haben die Kreuzfahrttouristen einen bleibenden guten oder minder guten Eindruck von den Azoren. Ob einige wiederkommen werden zu einem Landaufenthalt oder positive Eindrücke von unseren Inseln weitererzählen?
hjh
Re: Was nutzen die Kreuzfahrt-Touristen?
die azoren haben investiert? ich bin da anderer meinung: die EU - wir, ich, du - haben da investiert. über umwege, aber schlussendlich eben doch.
Nicht vergessen: der ROTHER WANDERFÜHRER AZOREN 2024 - 105 Touren, aktuell recherchiert in der gewohnten Rother-Qualität !!
Informationen zum Wanderbuch und über Azoren-Wanderungen: https://www.azoren-wanderfuehrer.de
Informationen über die Azoren: https://www.azoren-online.info
News über die Azoren: https://blog.azoren-online.com
GPS: https://gps.azoren-online.com
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Re: Was nutzen die Kreuzfahrt-Touristen?
Wenn ich schreibe: "In den vergangenen Jahren haben die Azoren enorme Summen in den Bau von Kais für Kreuzfahrtschiffe investiert.", so ist es für mich selbstverständlich, dass dies nicht aus eigener Kraft, sondern nur mit europäischer Hilfe zu bewerkstelligen war.
Heute zitiert Roman Martin aus einer Pressemitteilung, jeder Kreuzfahrt-Tourist würde im Schnitt 30 Euro auf der Insel lassen.
Zukünftig wolle man durch Beiprogramme das Einnahmepotential auf 120 € pro Besucher und Tag steigern.
Das sind in meinen Augen, und ich habe das Verhalten als auf Kreuzfahrtschiffen Tätiger selbst viele Male erleben können, völlig utopische Milchmädchenrechnungen. Raus aus dem Schiff - Ausflug mit Stopps - zurück aufs Schiff. Abfahrt. Mahlzeiten werden, von seltenen Ausnahmen abgesehen, auf dem Schiff eingenommen. Und unterwegs gibt es allenfalls Kleinigkeiten zu kaufen. Das gilt für die Azoren und für alle anderen Destinationen gleichermaßen. Woher soll da ein solcher Vedienst herkommen?
Gewiss, solche Touristen gehören zu den Wohlhabenden. Aber sie haben überhaupt keine Gelegenheit zum Geldausgeben an Land. Das Souvenirangebot ist nicht übermäßig, andernorts viel interessanter. Und einen werbekräftigen Azoren-Jahresbildkalender, den es in anderen Zielorten wie selbstverständlich in Auswahl zu kaufen gibt, denken wir nur an Madeira, sucht man auf den Azoren vergeblich.
hjh
Heute zitiert Roman Martin aus einer Pressemitteilung, jeder Kreuzfahrt-Tourist würde im Schnitt 30 Euro auf der Insel lassen.
Zukünftig wolle man durch Beiprogramme das Einnahmepotential auf 120 € pro Besucher und Tag steigern.
Das sind in meinen Augen, und ich habe das Verhalten als auf Kreuzfahrtschiffen Tätiger selbst viele Male erleben können, völlig utopische Milchmädchenrechnungen. Raus aus dem Schiff - Ausflug mit Stopps - zurück aufs Schiff. Abfahrt. Mahlzeiten werden, von seltenen Ausnahmen abgesehen, auf dem Schiff eingenommen. Und unterwegs gibt es allenfalls Kleinigkeiten zu kaufen. Das gilt für die Azoren und für alle anderen Destinationen gleichermaßen. Woher soll da ein solcher Vedienst herkommen?
Gewiss, solche Touristen gehören zu den Wohlhabenden. Aber sie haben überhaupt keine Gelegenheit zum Geldausgeben an Land. Das Souvenirangebot ist nicht übermäßig, andernorts viel interessanter. Und einen werbekräftigen Azoren-Jahresbildkalender, den es in anderen Zielorten wie selbstverständlich in Auswahl zu kaufen gibt, denken wir nur an Madeira, sucht man auf den Azoren vergeblich.
hjh
Re: Was nutzen die Kreuzfahrt-Touristen?
Ich kann dir das ganz einfach sagen: ein Taxifahrer verlangt für eine Tour nach Furnas pro Nase - nicht pro Auto - rund 60 Euro wie man sagt. Wenn also nur ein Teil der Gäste eine solche Tour macht, nebenbei noch kurz was einkauft (auch an einem halben Tag kommt mal der Durst), dann sind 30 Euro schnell erreicht. Die aktuellen Zahlen sind daher relativ nachvollziehbar, in jedem Fall nicht weltfremd. Manche haben ja auch organisierte Touren. Einige bleiben total fern. Der Schnitt kommt schon auf solch einen Batrag vielleicht.
Zu den 120 Euro fehlt eine Menge. Das ist richtig. Man kann das steigern, indem man zB versucht nicht nur von 8-13 Uhr die Schiffe zu haben sondern den ganzen tag bis abends. Das verlängert die Zeit, der Taxifahrer bereichert sich noch mehr und auch sonst bleibt mehr hängen. Ob man 120 Euro erreichen wird ist durchaus fraglich und sogar zu bezweifeln. In jedem Fall aber könnte man mehr als 30 Euro erreichen, würde man mehr anbieten bzw. die Qualität steigern. Ich persönlich denke, der Deckel des ganzen wird bei 50 Euro erreicht sein und nicht mehr steigerungsfähig werden. Aber: man kann ja auch ein bißchen träumen..... und nachdem die Finnen inzwischen auch Pleite sind und ihre Leute auf der Insel entlassen haben wird der markt für Neues ja auch immer enger. da erfreut es doch einen Tourismusbeauftragen umso mehr, wenn wenigstens der Kreuzfahrer noch kommt und sogar momentan zunimmt....
Zu den 120 Euro fehlt eine Menge. Das ist richtig. Man kann das steigern, indem man zB versucht nicht nur von 8-13 Uhr die Schiffe zu haben sondern den ganzen tag bis abends. Das verlängert die Zeit, der Taxifahrer bereichert sich noch mehr und auch sonst bleibt mehr hängen. Ob man 120 Euro erreichen wird ist durchaus fraglich und sogar zu bezweifeln. In jedem Fall aber könnte man mehr als 30 Euro erreichen, würde man mehr anbieten bzw. die Qualität steigern. Ich persönlich denke, der Deckel des ganzen wird bei 50 Euro erreicht sein und nicht mehr steigerungsfähig werden. Aber: man kann ja auch ein bißchen träumen..... und nachdem die Finnen inzwischen auch Pleite sind und ihre Leute auf der Insel entlassen haben wird der markt für Neues ja auch immer enger. da erfreut es doch einen Tourismusbeauftragen umso mehr, wenn wenigstens der Kreuzfahrer noch kommt und sogar momentan zunimmt....
Nicht vergessen: der ROTHER WANDERFÜHRER AZOREN 2024 - 105 Touren, aktuell recherchiert in der gewohnten Rother-Qualität !!
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Re: Was nutzen die Kreuzfahrt-Touristen?
Aber, lieber Roman, solche Privattouren werden so gut wie nicht unternommen.
Auf Madeira wollte ich meiner Frau mal den weitgehend unbekannten Südwesten der Insel zeigen. Unter 600 Gästen waren wir die einzigen, die sich einen Leihwagen nahmen. Und nur vereinzelt fuhr man mit Taxis in die nahe Hauptstadt Funchal.
Die Mehrheit der 600 Gäste hatte schon vor Reiseantritt oder spätestens auf dem Schiff Ausflüge per Bus gebucht. Die Leute wollen beim Ausflug „betreut“ werden. Selbständigkeit auf einer unbekannten Insel ist viel zu riskant. Zumal wenn man die Sprache nicht beherrscht. Und dann, auch das ist kaum zu glauben: Viele interessieren sich überhaupt nicht für einen Landgang. Sie gehen am ersten Tag an Bord und am letzten Tag wieder runter, aber niemals zwischendurch. Kreuzfahrt-Touristen sind ganz andere Leute als die Individualreisenden oder die Studiosus-Bildungsbürger, die Du von den Azoren kennst.
Also: 30 Euro pro Tag und Passagier kommen allenfalls dann als Einnahmen zu Stande, wenn man Hafengebühr, Abfallentsorgung, Wasserversorgung, Einkauf frischer Lebensmittel, Personalkosten auf der Insel usw. mit einkalkuliert.
hjh
Auf Madeira wollte ich meiner Frau mal den weitgehend unbekannten Südwesten der Insel zeigen. Unter 600 Gästen waren wir die einzigen, die sich einen Leihwagen nahmen. Und nur vereinzelt fuhr man mit Taxis in die nahe Hauptstadt Funchal.
Die Mehrheit der 600 Gäste hatte schon vor Reiseantritt oder spätestens auf dem Schiff Ausflüge per Bus gebucht. Die Leute wollen beim Ausflug „betreut“ werden. Selbständigkeit auf einer unbekannten Insel ist viel zu riskant. Zumal wenn man die Sprache nicht beherrscht. Und dann, auch das ist kaum zu glauben: Viele interessieren sich überhaupt nicht für einen Landgang. Sie gehen am ersten Tag an Bord und am letzten Tag wieder runter, aber niemals zwischendurch. Kreuzfahrt-Touristen sind ganz andere Leute als die Individualreisenden oder die Studiosus-Bildungsbürger, die Du von den Azoren kennst.
Also: 30 Euro pro Tag und Passagier kommen allenfalls dann als Einnahmen zu Stande, wenn man Hafengebühr, Abfallentsorgung, Wasserversorgung, Einkauf frischer Lebensmittel, Personalkosten auf der Insel usw. mit einkalkuliert.
hjh
Re: Was nutzen die Kreuzfahrt-Touristen?
Ich bin einverstanden mit dem Rest, aber dazu kommt noch dass dieser "Touristen" nicht reich sind, sondern Leute die kaufen die Atlantikuberquerung zum discount Preis (Florida - Europa in Marz/April; Europa - Florida im September/Oktober).hjh hat geschrieben: Gewiss, solche Touristen gehören zu den Wohlhabenden.
hjh
Diese Leute haben keine Anhnung von den Azoren, sie haben die Reise gekauft nur wegen das Leben am Bord zum halb Preis.
Re: Was nutzen die Kreuzfahrt-Touristen?
Ich stimme zu. Wenig bemittelte Leute können sich aber auch solche Discount-Reisen nicht leisten. Hinzu kommt, dass die Sterne-Qualität der Kreuzfahrtschiffe und damit der Reisepreis sehr unterschiedlich sind. Wenn ich mir die deutschen Teilnehmer ansehe: Kreuzfahrtteilnehmer sind weitgehend Ruheständler, wollen auf dem Schiff mit etwas Luxus und excellentem Essen verwöhnt werden und interessieren sich nur marginal für Land und Leute. Wenn Du ehemalige Kreuzfahrttouristen erzählen hörst, so berichtigen sie von ihrem Schiff, nicht aber davon, was sie an Land erlebt haben. So ist es auch bei den Azoren-Kreuzfahrer, egal woher sie kommen. Leider.
hjh
hjh
Re: Was nutzen die Kreuzfahrt-Touristen?
In der Zeitung lese ich, dass in diesem Jahr 125 Kreuzfahrtschiffe die Azoren ansteuern, davon über 100 Ponta Delgada. Die Kreuzfahrtschiffe zahlten für Hafennutzung, Vorrätebeschaffung und Exkursionen im Jahr rund 6 Millionen Euro.
Etwa 50 bis 60 Prozent der Touristen würden an Land gehen. Man schätzt, dass sie im Durchschnitt 3-4 Euro ausgeben würden[*]. Das sei nicht viel, würde sich aber summieren. Auch die Mannschaften gäben Geld an Land aus.
Also liebe Azorianer, dann animiert einmal die Reedereien, dass sie die etwas außerhalb der Route liegenden Azoren ansteuern. Und fördert Maßnahmen zum Kauf ansprechender Souvenire, damit sie die Azoren in guter Erinnerung behalten und vielleicht als Hoteltouristen wiederkommen.
hjh
[*]Wie will man das schätzen? Blose Vermutung.
Etwa 50 bis 60 Prozent der Touristen würden an Land gehen. Man schätzt, dass sie im Durchschnitt 3-4 Euro ausgeben würden[*]. Das sei nicht viel, würde sich aber summieren. Auch die Mannschaften gäben Geld an Land aus.
Also liebe Azorianer, dann animiert einmal die Reedereien, dass sie die etwas außerhalb der Route liegenden Azoren ansteuern. Und fördert Maßnahmen zum Kauf ansprechender Souvenire, damit sie die Azoren in guter Erinnerung behalten und vielleicht als Hoteltouristen wiederkommen.
hjh
[*]Wie will man das schätzen? Blose Vermutung.
Re: Was nutzen die Kreuzfahrt-Touristen?
In diesem Monat steuerten weit mehr als 20 Kreuzfahrtschiffe Ponta Delgada an. Gestern beobachtete ich: Die Passagiere schlendern durch die Straßen, schauen hier und da in die Schaufenster, kaufen aber kaum. Auch die Geschäfte in den Portas do Mar waren leer. Nur wenige hatten bei der Rückkehr ein Plastiktütchen in der Hand. Heute lese ich in der Zeitung die Feststellung eines Kaufmanns: „ Sie kaufen allenfalls Postkarten und ein T-Shirt.“ Lediglich die Lieferanten frischer Ware hatten zu tun.
Was hat man sich für einen Segen von den Kreuzfahrt-Touristen versprochen! Setzen wir lieber auf die kaufkräftigen deutschen Touristen! Allerdings habe ich in diesem Jahr noch keinerlei Azoren-Werbung in Deutschland entdeckt. Ob man in der jetzigen Notzeit die Werbegelder einspart?
hjh
Was hat man sich für einen Segen von den Kreuzfahrt-Touristen versprochen! Setzen wir lieber auf die kaufkräftigen deutschen Touristen! Allerdings habe ich in diesem Jahr noch keinerlei Azoren-Werbung in Deutschland entdeckt. Ob man in der jetzigen Notzeit die Werbegelder einspart?
hjh
Re: Was nutzen die Kreuzfahrt-Touristen?
2013: 15 % weniger Kreuzfahrtpasssagiere
Im vergangenen Jahr zählten die azorianischen Häfen 87.400 Kreuzfahrtpassagiere, das waren 15.400 weniger als im Jahr zuvor. In den anderen portugiesischen Kreuzfahrthäfen war es ähnlich. Allerdings haben die Azoren es auch schwerer, Kreuzfahrtschiffe besonders vom europäischen Festland aus anzuziehen. Sie liegen doch zu weit ab. Deshalb müssen die Kreuzfahrtschiffe für die Hin- und Rückfahrt von Europa aus je einen Tag „Erholung auf See“ einplanen. Und das kostet viel Treibstoff. Dagegen liegen Madeira und die Kanaren doch wesentlich küstennaher und sind damit schneller erreichbar. Nur 7,3 % der portugiesische Häfen ansteuernden Passagiere auf Kreuzfahrschiffen kamen auch zu den Azoren, 40 % dagegen nach Madeira.
Siehe auch: http://azoren-online.com/azoren/aktuell ... oren-2014/
hjh
Im vergangenen Jahr zählten die azorianischen Häfen 87.400 Kreuzfahrtpassagiere, das waren 15.400 weniger als im Jahr zuvor. In den anderen portugiesischen Kreuzfahrthäfen war es ähnlich. Allerdings haben die Azoren es auch schwerer, Kreuzfahrtschiffe besonders vom europäischen Festland aus anzuziehen. Sie liegen doch zu weit ab. Deshalb müssen die Kreuzfahrtschiffe für die Hin- und Rückfahrt von Europa aus je einen Tag „Erholung auf See“ einplanen. Und das kostet viel Treibstoff. Dagegen liegen Madeira und die Kanaren doch wesentlich küstennaher und sind damit schneller erreichbar. Nur 7,3 % der portugiesische Häfen ansteuernden Passagiere auf Kreuzfahrschiffen kamen auch zu den Azoren, 40 % dagegen nach Madeira.
Siehe auch: http://azoren-online.com/azoren/aktuell ... oren-2014/
hjh
Re: Was nutzen die Kreuzfahrt-Touristen?
Alleine in dieser Woche besuchen 17 Kreuzfahrtschiffe die Azoren. Der daraus resultierende Gewinn, so meldet die Presse, entspreche aber nicht den uirsprünglichen Erwartungen.
Was habe ich hier schon vor zwei Jahren geschrieben?
hjh
Was habe ich hier schon vor zwei Jahren geschrieben?
hjh
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