3 Wochen Azoren

Fragen und Antworten zum ersten und vielleicht auch wiederholten Urlaub oder Aufenthalt auf den Azoren
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Gabrille
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3 Wochen Azoren

Beitrag von Gabrille » 27.08.2009, 10:23

Hallo liebe Azorenfans,
wie versprochen melde ich mich zu einem kurzen Bericht über unsere Azorenreise. Die längere Version folgt nach Bearbeitung der Bilder. Wir waren vom (eigentlich 1.8.) 2.8. bis 9.8.2009 auf Pico. Freunde vonuns die schon 3x auf den Azoren waren haben noch gefragt was wir dort denn 1 Woche lang wollten!!!!!!! Ich kann nur sagen wir kommen wieder und das für 2 Wochen. Diese Insel ist ein wahres Paradies, die Einheimischen sehr nett, hilfsbereit und gesprächig, man fährt 1/2 Std. und begegnet 6 Autos und keiner drängelt und überholt in den Kurven. Die Preise für Lebensmittel sind durchwegs billiger als bei uns und zu zweit haben wir für vor-,Haupt- und Nachspeise mit Wasser, Wein und Kaffee nie mehr als 28 Euro bezahlt. Das Wetter war traumhaft schön, serh warm und es hat nur 1x geregnet. leider konnten wir den Pico nicht besteigen, da wir erst am 4. Tag unser Gepäck bekommen haben (TAP)und danach der Pico bis auf unseren letzten Urlaubstag immer in Nebel gehüllt war. Aber wir kommen ja wieder! Nachdem Klee ja mal den Tipp gegeben hat, das Badezeug ins Handgepäck zu packen, haben wir wenigstens die vielen Naturschwimmbecken ausgiebig benutzt. Jeden Tag von unserer Terasse aus aufs Meer zu schauen und die Delfine springen zu sehen, den Gelbschnabelsturmtaucher zu lauschen war die Reise auf Pico wert. Wir hatten ein Traumhaus Casa Helene bei Elke und Uwe Süß gebucht. Sehr zu empfehlen.
Vom 9.8. bis 22.8. waren wir dann noch 2 Wochen auf Sao Miguel bei der sehr netten und hilfbereiten Familie Deisenhofer, in Ginetes, die auch ein wunderbares Haus mit Blick aufs Meer haben und uns mit Gemüse und Obst aus eigenem Anbau versorgt haben. Sao Miguel hat eine sehr schöne und atemberaubende Küste, vielen schöne Flecken die auf jeden Fall einen Besuch wert sind, aber im nachhinein müssen wir gestehen, dass uns schon 2 Kilometer vom Flughafen weg, der hektische Verkehr und das oft sehr gefährliche Überholen in Kurven, das uns nicht nur einmal Nerven gekostet hat, die Sehnsucht nach Pico überfiel und wir am liebsten wieder kehrt gemacht hätten. Wir sind Großstadtverkehr gewöhnt aber da waren viele verhinderte Rennfahrer unterwegs. Die Wanderwege sind durchwegs sehr gut markiert und auch gut zu finden. Die Strände sehr sauber und gepflegt. Die Ferraria ist zur Zeit leider nur von Freitag 19 Uhr bis Sonntag Abend zum Baden freigegeben, da dort bis Februar 2010 ein Talassozentrum entsteht. Es hat uns auf den Azoren sehr gut gefallen und wir werden sicher nochmals dort Urlaub machen.
Azorenfan Gabi
Wer echte Freude genießen will, muß sie teilen.

Adalbert
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Beitrag von Adalbert » 30.08.2009, 15:12

Der Bericht klingt ja recht gut - außer das mit der TAP...

Ja, der Pico hat wirklich seine eigenen Gesetze. Und selbst, wenn man bei gutem Wetter hinaufsteigt, heißt das noch lange nicht, dass man oben auch noch bei gutem Wetter ankommt - geschweige denn auch wieder herunterkommt... Aber die Insel ist auch ohne Gipfel eine Reise wert!

DuffMcKagan
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Beitrag von DuffMcKagan » 10.09.2009, 21:06

Hallo Gabrille,

kann sehr gut nachvollziehen, was Du schreibst.

Vor genau einem Jahr haben wir eine ähnliche Reise unternommen. Erst 1 Woche Sao Miguel, dann 1 Woche Pico und zum Abschluss noch mal 4 Tage Sao Miguel ('Ponta Delgada..).

Sao Miguel ist eine sehr schöne Insel mit tollen landschaftlichern Highlights, aber sie ist im Vergleich zu Pico eben schon sehr touristisch und 'voll'.

Pico ist einfach fantastisch. Wir werden auch wiederkommen, ganz klar. Was gibt es schöneres, als abends auf der Hausterasse mit einem Basalto im Glas den Delfinen im Wasser zuzusehen und später den Gelbschnabelsturmtauchern bei ihrem 'Gesang' zuzuhören !?

Ich entwickle gerade wieder Sehnsucht nach den Azoren ...

klee
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Beitrag von klee » 11.09.2009, 07:05

Hi Gabi,

nach der Kurzversion freue ich mich schon auf die längere :-)

Ich bin froh, dass euch mein Tipp mit den Badeklamotten was gebracht hat, 4 Tage sind aber auch heftig. Also in Zukunft auch noch die Wanderstiefel beim Fliegen anlassen ;-)

Ich denke, wenn man von Europa kommt, empfindet man Sao Miguel als ruhig, aber als ich damals von Flores dorthin kam, ging es mir auch so - zu viel von allem ...

Ich freue mich auch auf Deine Pico-Tipps für meine nächste Reise!

LG klee

DuffMcKagan
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Beitrag von DuffMcKagan » 18.09.2009, 08:54

klee hat geschrieben:Hi Gabi,

nach der Kurzversion freue ich mich schon auf die längere :-)

Ich bin froh, dass euch mein Tipp mit den Badeklamotten was gebracht hat, 4 Tage sind aber auch heftig. Also in Zukunft auch noch die Wanderstiefel beim Fliegen anlassen ;-)

Ich denke, wenn man von Europa kommt, empfindet man Sao Miguel als ruhig, aber als ich damals von Flores dorthin kam, ging es mir auch so - zu viel von allem ...

Ich freue mich auch auf Deine Pico-Tipps für meine nächste Reise!

LG klee
Du hast natürlich vollkommen Recht, gerade im Vergleich zu anderen Urlaubsinseln im Mittelmeer oder auch auf den Kanaren ist natürlich auch Sao Miguel als 'ruhig' zu bezeichnen.

Wobei der Fahrstil der Azoreaner für den geneigten Mitteleuropäer (trotz Grossstadterfahrung) schon manchmal anstrengend sein kann, insb. wenn es in ungewohnte Serpentinen und Steigungen geht und plötzlich von hinten einer drängelt oder aber einer noch vor einer Kurve überholt und diesbzgl. ist eben Sao Miguel deutlich 'voller' als Pico.

Nichtsdestotrotz ist auch Sao Miguel eine tolle Insel.

klee
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Beitrag von klee » 18.09.2009, 09:07

DuffMcKagan hat geschrieben:Nichtsdestotrotz ist auch Sao Miguel eine tolle Insel.
Klar, das wollte ich überhaupt nicht in Frage stellen.

Aber auch in Deutschland kann man Serpentinen fahren üben, auch mit drängelnden Ureinwohnern im Nacken. Ich empfehle die Schwäbische Alb und insbesondere die serpentinenreichen Albaufstiege/-abstiege (zum Beispiel) als Übungsgelände!

LG klee

DuffMcKagan
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Beitrag von DuffMcKagan » 18.09.2009, 09:16

klee hat geschrieben:
DuffMcKagan hat geschrieben:Nichtsdestotrotz ist auch Sao Miguel eine tolle Insel.
Klar, das wollte ich überhaupt nicht in Frage stellen.

Aber auch in Deutschland kann man Serpentinen fahren üben, auch mit drängelnden Ureinwohnern im Nacken. Ich empfehle die Schwäbische Alb und insbesondere die serpentinenreichen Albaufstiege/-abstiege (zum Beispiel) als Übungsgelände!

LG klee
In Hamburg gibt es davon leider nicht so viele ( oder sollte ich eher sagen zum Glück :D ...).

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