Manchmal stößt man auf den Azoren auf durchgeführte Baumaßnahmen, da staunt man kubikmetergroße Bauklötze. Da wurde nicht gebaut, da wurde geklotzt. Und man merkt sofort: Hier hat nicht der Bauherr bezahlt (vielleicht ein bisschen), hier wurde die EU angezapft.
Kennen Sie z.B.
• den Aussichtspunktplatz auf Höhe 362 westlich von Faial da Terra?
• den Picknickplatz am Südrand vom Furnassee mit riesigem, nie gebrauchtem Parkplatz?
• in Fajã da Baixo die neue östliche Randstraße: Kreisel an Kreisel, doch fast keine Anbindungen?
• die Açor Arena in Vila Franca do Campo
• die neue Knotenpunktanbindung oberhalb des Krankenhauses in Ponta Delgada?
• die neue Küstenstraße bei São Roque / Ponta Delgada (letzter Abschnitt)?
• der riesige „Park des 21. Jahrhunderts“ am Nordrand von Ponta Delgada (es sei denn, man will hier noch einen botanischen Garten mit
Zoo anlegen, wovon aber (noch) nicht die Rede ist)?
• die fast nie gebrauchte überdachte Freizeitbühne ohne Zuschauerplätze östlich der Feuerwehr in PDL?
• die neuen überdimensionierten Uferanlagen in Sete Cidades?
• Insel Flores: Die Straße am Pico Negro ganz im Süden der Insel?
Wer zeigt mir auf, dass die obigen Baumaßnahmen in diesen Dimensionen doch notwendig sind und ich das wohl aus Unwissenheit nur noch nicht erkannt habe?
Oder sollte es tatsächlich noch weitere Beispiele geben?
hjh
Öffentliche Geldverschwendung: Açores bombasticos
Re: Açores bombasticos
Das ist leider nicht nur auf den Azoren der Fall, sondern auch auf anderen Außenposten der EU so. Während bei uns die Regionalzeitung die Bereiche mit den schlechtesten Straßen kürt, wundert man sich als Reisender, dass viele Dinge auf den Inseln total übertrieben sind. Aber besser man verbringt das Geld innerhalb der EU, als dass man Kriege der Amis in Nahost unterstützt, die man nicht angezettelt hat.
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